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HSG Gröbenzell-Olching - TV 1858 Kaufbeuren Neugablonz 29:40
Kaufbeuren-Neugablonz ärgert den Tabellenführer und nutzt einen gebrauchten Tag der HSG konsequent aus. Jetzt gilt es, die Niederlage abzuhaken und im Derby in Bruck eine Reaktion zu zeigen.
Es gibt Tage, an denen einfach nichts zusammenlaufen will. Einen solchen erwischten die Herren 1 der HSG Gröbenzell-Olching am vergangenen Wochenende im zweiten Heimspiel der Saison. Im vierten Saisonspiel setzte es mit 29:40 die erste Niederlage – und das ausgerechnet vor heimischer Kulisse.
Dabei trafen die Grolchies auf einen Gegner, der hochmotiviert auftrat. Für Kaufbeuren-Neugablonz war es erst das zweite Saisonspiel und zugleich die erste Auswärtspartie. Die Gäste hatten nichts zu verlieren und wollten dem Tabellenführer gehörig die Suppe versalzen. Mit genau dieser Einstellung gingen sie ans Werk – und ihr Plan sollte am Ende aufgehen.
Bei der HSG hingegen fehlte von Beginn an die nötige Energie. Der Funke wollte nicht wirklich überspringen, die gewohnte Stimmung kam nicht auf und vor allem defensiv fand die Mannschaft kaum Zugriff. Während Kaufbeuren-Neugablonz sowohl im Angriff als auch in der Abwehr überzeugte und zudem eine starke Torhüterleistung zeigte, wollte bei den Grolchies nur wenig funktionieren. Auch die eigenen Torhüter konnten diesmal nicht die gewohnte Sicherheit ausstrahlen.
Zwar gelangen der HSG 29 eigene Treffer, doch 40 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Lediglich in einer kurzen Phase der zweiten Halbzeit keimte etwas defensive Stabilität auf, ehe diese wieder verloren ging. Wenn auf der einen Seite kaum etwas funktioniert und der Gegner gleichzeitig auf nahezu allen Positionen überzeugt, wird es schwer, ein Spiel zu drehen. Auch die aus HSG-Sicht nicht immer souveräne Spielleitung trug zur Unruhe einer ohnehin schwierigen Partie bei.
Am Ende steht eine verdiente Enttäuschung und eine Niederlage, die in dieser Deutlichkeit nicht dem eigenen Anspruch entspricht. Doch jetzt gilt: Mund abwischen und nach vorne schauen! Die Mannschaft weiß, dass sie es besser kann – und bekommt schon am kommenden Samstag die Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen.
Dann wartet das Derby in Bruck. Dort wollen die Grolchies von der ersten Minute an ein anderes Gesicht zeigen, mit Leidenschaft und Zusammenhalt auftreten und die passende Antwort auf diesen gebrauchten Tag geben.
Die erste Niederlage ist ein Rückschlag – entscheidend ist jetzt die Reaktion!
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