18 Okt
HG München-Fürstenfeldbruck II - HSG Gröbenzell-Olching 42:37
20 gute Minuten reichen nicht gegen die HG Münchner-Panther ll
Erneut schlagen wir uns selbst.
Die Herren 1 der HG Gröbenzell-Olching müssen sich auswärts bei den HG Münchener Panther II mit 37:42 geschlagen geben. Dabei sah es zu Beginn noch richtig gut aus: Wir starteten konzentriert in die Partie, gingen früh mit 4:1 in Führung und zeigten im Angriff, wozu wir in der Lage sind. Doch über 60 Minuten fehlte uns erneut die nötige Konstanz, um uns für unseren Aufwand zu belohnen.
In der Anfangsphase hatten wir das Spiel gut im Griff. Wir spielten unsere Angriffe konsequent aus und fanden immer wieder Lösungen. Doch nach rund 20 Minuten kippte die Partie zunehmend. Statt uns auf unser eigenes Spiel zu konzentrieren, ließen wir uns zu sehr von den Entscheidungen der Unparteiischen und dem Geschehen auf dem Feld beeinflussen. Zeitstrafen und unnötige Fehler brachten die Gastgeber zurück ins Spiel. Wir verloren unseren Rhythmus und gaben das Spiel Stück für Stück aus der Hand.
Ein Spieler bereitete uns dabei besonders große Probleme: Robin Ruhwandel erzielte zehn Treffer für die HG Münchener Panther II und machte uns das Leben ordentlich schwer. Vor allem defensiv fanden wir über weite Strecken keine Antworten und bekamen den gegnerischen Angriff nicht in den Griff.
42 Gegentore in 60 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Uns fehlte phasenweise die nötige Konsequenz im Zweikampf, der letzte Wille, die Angriffe des Gegners gemeinsam zu verteidigen, und damit auch der Rückhalt, den wir uns im Tor erarbeiten müssen. Im Angriff lief es dagegen über weite Strecken ordentlich: 37 eigene Treffer zeigen, dass wir offensiv durchaus Lösungen finden können. Doch wenn wir hinten keinen Zugriff bekommen, wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen.
Trainerstimme: „Das ist eine unnötige Niederlage, über die ich mich natürlich ärgere. Wir machen im Angriff 37 Tore, aber mit 42 Gegentreffern kannst du ein Spiel nur schwer gewinnen. Wir konzentrieren uns zu sehr auf die Umstände und verlieren dabei den Fokus auf unser eigenes Spiel. Ich erwarte nicht, dass immer alles funktioniert. Fehler gehören dazu. Aber was ich erwarten kann, ist Leidenschaft, Kampfgeist und die Bereitschaft, in der Abwehr füreinander zu kämpfen. Und genau das fehlt mir aktuell.“
Jetzt gilt es, die Niederlage ehrlich aufzuarbeiten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Im Training müssen wir wieder an unserer defensiven Einstellung, der Abstimmung und unserem gemeinsamen Auftreten arbeiten. Denn die Qualität in dieser Mannschaft ist vorhanden – wir müssen sie aber über die gesamte Spielzeit auf die Platte bringen.
Neben dem enttäuschenden Ergebnis gibt es auch noch einen Wermutstropfen: Tim Ruhwandel verletzte sich gegen Ende der Partie. Wir wünschen Tim eine schnelle und gute Genesung und hoffen, dass er bald wieder auf der Platte stehen kann!
Trotz der Enttäuschung bleibt der Trainer stolz auf die Mannschaft und das, was jeder Einzelne Tag für Tag investiert. Jetzt müssen wir uns endlich wieder selbst für diesen Aufwand belohnen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den TSV Gilching. Dort wollen wir die nächsten zwei Punkte holen, als Mannschaft geschlossen auftreten und zurück in die Erfolgsspur finden.
Kopf hoch, Mund abputzen und weiterarbeiten. Jetzt gilt es, im Training die richtigen Schlüsse zu ziehen und am Wochenende gegen Gilching eine Reaktion zu zeigen!
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